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Einsendearbeit Aufgabe 2 - Typographie


Grafikformate für das Internet


GIF (Graphics Interchange Format)

Das GIF-Format (Dateiendung .gif) gilt als das „Haus“-Format von CompuServe
und wurde speziell für den Online-Einsatz entwickelt. Es zeichnet sich durch
eine hohe Komprimierungsdichte aus.
(Zum Vergleich: Bitmap-Dateien im BMP-Format sind bei gleichem Inhalt
durchschnittlich zehnmal bis dreißigmal so umfangreich wie GIF-Dateien.).
Das „89er-Format“ (Standard) ist besonders für einfache Grafiken,
Bildschirmschnappschüsse, Buttons und einfache Bildhintergründe geeignet.
Die maximale Farbtiefe beträgt 256 Farben bei verlustfreiem Format.
Werden Grafiken in das GIF-Format umgewandelt, ist die Kompressionsrate
umso höher, je mehr gleiche Farbsequenzen sie enthalten. Das heißt,
je mehr gleichfarbige Bereiche eine Grafik aufweist, desto kleiner wird die
GIF-Datei durch die Komprimierung.



JPEG (Joint Photographic Expert Group)


Bei JPEG oder auch JPG (sprich: dschei-päg), entwickelt von der
Joint Photographic Expert Group, handelt es sich um ein Grafikformat
(Dateiendung .jpg oder .jpeg), das auf dem Komprimierungsalgorithmus DCT
(Diskrete Cosinus Transformation) in Verbindung mit der Huffman-Kodierung basiert.
Aufgrund seiner Charakteristik eignet sich das JPEG-Format vor allem zum
WWW-gerechten Abspeichern von gescannten Fotos, aber auch für andere Grafiken,
in denen sehr feine Farbverläufe vorkommen. Bei diesem Format können Sie bei
besseren Grafikprogrammen zwei Parameter selbst bestimmen:

  1. Die dpi-Dichte:
    Das ist die Punktdichte (dpi = dots per inch). Bei JPEG-Dateien,
    die Sie für die Anzeige in WWW-Seiten benötigen,
    reicht ein Wert zwischen 70 und 100 dpi.
    Für den Druckbereich sind allerdings höhere dpi-Werte erforderlich.
  2. Den Kompressionsfaktor:
    Je höher der Kompressionsfaktor, desto schlechter die Bildqualität.
    Verschiedene Grafikprogramme geben den Kompressionsfaktor unterschiedlich an.
    Manche nutzen Stufen von 1–10, andere Skalen von 1–100 %.
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PNG (Portable Network Graphics)

Das PNG-Format (sprich: ping) soll die Vorteile sowohl von JPEGs als auch von GIFs
in sich vereinen und wurde ebenfalls speziell für den Online-Einsatz entwickelt.
PNG (Dateiendung .png) unterstützt demnach:

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